Eine ordnungsgemäße Lagerung des Patienten im Operationsaal ist für eine erfolgreiche Operation von hoher Bedeutung. Die Lagerung des Patienten ist abhängig vom Ort und Art der Operation. Dies erfordert Kenntnisse der Anatomie sowie Kenntnisse über die bevorstehende Operation, damit der Patient durch die Lagerung nicht zu Schaden kommt.

Modul II der aus der Reihe "OP-Fachkunde" befasst sich mit den verschiedenen Patientenlagerungen auf  dem OP-Tisch in den einzelnen Disziplinen und richtet sich an den im OP mit der Patientenlagerung beauftragten Personen.

Nach einer theoretischen Einführung zu Aufbau und Funktion von Operationstischen werden die verschiedenen Hilfsmittel zur Lagerung des Patienten vorgestellt. Im Anschluss werden vom Einschleusevorgang beginnend, über das Anbringen der Neutralelektrode und der korrekten Extremitätenlagerung bis hin zur korrekten Einnahme der Position im Operationssaal alle relevanten Stationen durchlaufen.

Das Seminar dient der Einführung in die Patientenlagerung und gibt wertvolle Hinweise für den täglichen Alltag. Idealerweise erfolgt eine enge Koppelung an eine Präsenzveranstaltung, die es dem Teilnehmer erlaubt, die gewonnenen Erkenntnisse auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln.

Während des modularen Seminars sind mehrere Leistungsnachweise im mittleren bis gehobenen Schwierigkeitsgrad zu erbringen.

Die Abbildungen in den Lerneinheiten konnten mit Unterstützung der Firma Trumpf Medical realisiert werden.